Anschlussbeschreibung Swyx / NetPhone



SwyxWare / NetPhone Version 10.x / 11.x / 12.x / 13.x

Swyx Analytics Version 13.x / 14.x

Stand: 12.09.2023

 


Vorwort

Swyx Analytics ( ehemals Swyx Edition) ist eine von der aurenz GmbH entwickelte Software zur Analyse von Kommunikationsdaten und kann direkt auf dem SwyxWare/NetPhone-Server oder einem anderen Windows-System bereitgestellt werden.
Swyx Analytics arbeitet ausschließlich mit SwyxWare bzw. ONPA (NetPhone) der Deutschen Telekom GmbH zusammen. Im folgenden wird im Dokument nur SwyxWare erwähnt, dies ist grundsätzlich gleichbedeutend mit NetPhone.

Das Telefonsystem SwyxWare ermöglicht den Abruf von Gesprächsinformationen und Gebührendaten zur Übermittlung an die Software Swyx Analytics an.
Der Datenaustausch erfolgt über eine direkte Schnittstelle zur Swyx (ehemals Textdateien oder per Anbindung an die SQL-Datenbank der SwyxWare).
Zur Anbindung an einen SQL-Datenbank  finden Sie eine separate Anleitung online Datenaufnahme per SQL-Anbindung Swyx / NetPhone.

Die in diesem Dokument beschriebenen Anleitungen beziehen sich auf SwyxWare ab der Version v11.x und Swyx Analytics (ehemals Swyx Edition) ab Version 11.x.

Achtung: Vor der Installation von UC Analytics (bzw. vor der Anbindung an die SwyxWare) müssen Einstellungen in SwyxWare vorgenommen werden. Dies beeinflusst die Datenspeicherung und kann im Nachgang nicht mehr geändert werden.

Schnell-Übersicht des Installationsvorgangs

  1. Vorbereitung Swyxware

    1. Einstellen der Speicherung der Einzelverbindungsinformationen

    2. optinal: Anpassung evt. vorhandener Rufnummern-Ersetzung

  2. Installation Swyx Analytics

    1. Grundinstallation (.NET Framework 4.7.2 erforderlich, wird im Rahmen des aurenz Setup installiert - kann einen Neustart erfordern)

    2. Einrichtung der Datenquelle (Kommunikation mit Swyx/ NetPhone:

      1. Mgmt-API über TCP 9201

      2. VisualGroups über TCP Port 80

    3. Einrichtung Sammelgruppen (vor erstem Datenabruf)

Die Installation ist abgeschlossen und die Analyse kann beginnen

Übersicht über die Lizenzvarianten der Swyx Analytics

Die Art und Weise wie die Swyx Analytics lizenziert wird, ist abhängig von der vorliegenden SwyxWare Lizenz. Bei einer online Lizenz der Swyx über den Swyx Operator kann auch die Swyx Analytics online lizenziert werden. Sie benötigen dazu keine explizite Lizenz (Seriennummer und Freischaltcode) von aurenz. In diesem Fall ist die Swyx Analytics lizenziert, sobald in der Swyx Lizenz das Leistungsmerkmal "Swyx Analytics by aurenz" aktiviert ist. Die Lizenzdaten werden dann automatisch vom aurenz Lizenzserver angefordert. Dies gilt für die Swyx Kauflizenz sowie für die Swyx Flex Mietlizenz.

Bei einer offline Lizenz der Swyx erfolgt die Lizenzierung der Swyx Analytics über die Eingabe einer Seriennummer und des dazugehörigen Freischaltcodes. Diese finden Sie in Ihrem Lieferschein bzw. in Ihren Lizenzdokumenten.

Die SwyxAnalytics kann in der Variante "SwyxAnalytics for VisualGroups" installiert werden. Dazu muss lediglich eine oder mehrere VisualGroups Enhanced in der Swyx Lizenz lizenziert sein. In diesem Fall wird, wie bei einer online Lizenzierung, die Analytics Lizenz automatisch über den aurenz Lizenzserver angelegt. Mit dieser Variante der SwyxAnalytics sind nur Auswertungen der VisualGrousp möglich. Nebenstellen, Sammelgruppen und SIP Trunks können nicht ausgewertet werden. Accountingauswertungen sind in einer "SwyxAnalytics for VisualGroups" ebenfalls nicht enthalten. 

Hier die Übersicht der verschiedenen, Swyx-spezifischen aurenz Produkte:

  1. Kauflizenz: Swyx Analytics in verschiedenen Ausbaustufen (XS-XL)

    • Muss über einen Distributor bei Enreach gekauft werden. Als Lieferung erfolgt ein Lizenzdokument mit Seriennummer, Freischaltcode (FSC) und weiteren Infos

    • Seriennummer: 041xxxxxxxxx (ältere Lizenzen und NFR Lizenzen können auch 04xxxxxxxxxx lauten)

    • Ausbaustufen:

      • XS - Ausbaustufe bis maximal 20 Swyx-Benutzer

      • S   - Ausbaustufe bis maximal 50 Swyx-Benutzer

      • M - Ausbaustufe bis maximal 100 Swyx-Benutzer

      • L   - Ausbaustufe bis maximal 250 Swyx-Benutzer

      • XL - Ausbaustufe bis maximal 500 Swyx-Benutzer

    • Zur Installation ist eine Seriennummer und ein Freischaltcode (FSC) nötig (auf dem aurenz Lizenzdokument zu finden)

  2. Kauflizenz: Swyx Analytics (Operator / Online-Lizenz)

    • Kann vom Distributor/BusinessPartner in der Swyx Flex-Lizenzverwaltung (SwyxOperator / SeCeIT) als Zusatzmodul gebucht werden.
      Es erfolgt keine Lieferung. Ein Tag nach der Buchung des Zusatzmoduls ist die Swyx-Installation über die Buchung informiert.

    • Seriennummer: 141xxxxxxxxx

    • Einschränkung: CDR-Daten können ausschließlich per "Swyx Controll Center "Interne Datenbank"" angebunden werden

    • Es wird immer die aktuelle Anzahl der Lizenzierten Swyx-Benutzer auch für Swyx Analytics lizenziert

    • Zur Installation sind keine Lizenzdaten erforderlich. Das Setup von Swyx Analytics erhält die Lizenzinfos während der Installation von der Swyx/Netphone-Anlage automatisch

  3. Mietlizenz: SwyxFlex Analytics (für Swyx Flex)

    • Kann vom Distributor/BusinessPartner in der Swyx Flex-Lizenzverwaltung (SwyxOperator / SeCeIT) als Zusatzmodul gebucht werden.
      Es erfolgt keine Lieferung. Ein Tag nach der Buchung des Zusatzmoduls ist die Swyx-Installation über die Buchung informiert.

    • Seriennummer: 151xxxxxxxxx

    • Einschränkung: CDR-Daten können ausschließlich per "Swyx Controll Center "Interne Datenbank"" angebunden werden

    • Es wird immer die aktuelle Anzahl der Lizenzierten Swyx-Benutzer auch für Swyx Analytics lizenziert

    • Zur Installation sind keine Lizenzdaten erforderlich. Das Setup von Swyx Analytics erhält die Lizenzinfos während der Installation von der Swyx/Netphone-Anlage automatisch

  4. Swyx Analytics for Visual Groups

    • Ist beim Kauf der "Swyx VisualGroups Enhanced" enthalten

    • Seriennummer: 142xxxxxxxxx

    • Einschränkung: Diese Variante von Swyx Analytics ermöglicht die Auswertung der VisualGroups - es sind keine Nebenstellen- oder Sammelgruppenauswertungen möglich

    • Zur Installation sind keine Lizenzdaten erforderlich. Das Setup von Swyx Analytics erhält die Lizenzinfos während der Installation von der Swyx/Netphone-Anlage automatisch

  5. Swyx Analytics in der Cloud:
    Hierbei handelt es sich jeweils um ein von Enreach betriebenes System in der Cloud.
    Informationen erhalten Sie hier und bei Ihrem Swyx Distributor.

SwyxON Analytics

Swyx X powered by Telekom (ehemals ONPC (Octopus Netphone Cloud))

Vorbereitung des SwyxWare®-Servers

Auf dem Windows System muss .NET Framework 4.7.2 installiert sein oder es wird im Rahmen des aurenz Setup installiert (nur für Swyx Analytics) - Achtung: dies kann einen Neustart erfordern.

Die hier beschriebenen Einstellungen sind als Hilfestellung gedacht und können von der tatsächlichen Konfiguration abweichen. Mit diesen Einstellungen funktioniert die Anbindung zwischen SwyxWare ab Version 11.x und dem Swyx Analytics 11.x.
Benötigter TCP-Port für den grundsätzlichen Zugriff auf den Swyx-Server: TCP 9100 (Client REST API, von Swyx Analytics zu Swyxware)

Einstellung der Einzelverbindungsinformationen des Swyx-Servers

Bei einer Swyx Flex, Swyx-Online oder Swyx-Miet-Lizenz muss die CDR-Anbindung per Mgmt-API bzw. Swyx Control Center genutzt werden.

Die Einzelverbindungsinformationen (CDR) stellen die Datenbasis für den großteil der Analyse dar.

Die CDR können je nach Version in der klassischen Swyx-Administration oder im Swyx Control Center konfiguriert werden.
Details hierzu entnehmen Sie bitte der Swyx Dokumentation.

Besonderheit: Swyx Analytics for VisualGroups:

Swyx VisualGroups im Speziellen stellt aurenz die Daten per API-Schnitstelle direkt bereit. Somit funktionieren VisualGroups Auswertungen auch ohne CDR-Anbindung
Ist eine CDR-Anbindung vorhanden, werden die VisualGroups-Auswertungen mit CDR-Daten angereichert und nur dann sind Daten in allen Auswertungen / Widgets vorhanden. ( Ohne angereicherte CDR-Daten werden die Widgets “VisualGroups - Anzahl gehend & kommend” und alle “VisualGroups Agentenauswertungen” keine Daten darstellen können.

Management-API (Swyx Interne Datenbank …)

Die CDR werden in der Swyx-eigenen Datenbank gespeichert. Swyx Analytics benötigt keine speziellen Berechtigungen.
Wählen Sie bei Erstellung der Datenquelle die Anschlussart "Management-API (.....)":

Damit die CDR-Daten per Management-API abgerufen werden können, muss Swyx diese in der “Internen Datenbank” speichern:
Dies ist im Swyx Control Center zu konfigurieren - melden Sie sich im Swyx Control Center an, wählen Sie den Menüpunkt Call Detail Records:

Wählen Sie die Optionen entwprechend Ihrer Anforderungen.

  • Ports für Zugriff per Management API: TCP 9201 (von Swyx Analytics zu Swyxware)

 

Management-API

Verzeichniss scannen / In Datei speichern

Die CDR werden als TXT-Dateien in einem Verzeichnis auf dem Swyx Server abgelegt. Swyx Analytics benötigt lesenden Zugriff auf dieses Verzeichnis.
Wählen Sie bei Erstellung der Datenquelle die Anschlussart "Verzeichnis scannen":

Die Einstellungen in der Swyx Anlage sind hier zu finden:

Starten Sie die SwyxWare Administration. Markieren Sie den SwyxServer und öffnen das Dialogfenster „Eigenschaften" über die rechte Maustaste.

  • Wählen Sie die Kartei „Einzelverbindungsinformationen" ("Call Detail Records") aus. Aktivieren Sie die Gesprächsdatenerfassung und passen Sie den Pfad und Dateinamen ggf. an.

  • Zur Dateigröße empfehlen wir einen limitierten Wert zwischen 1000 bis 5000 Kilobyte. Wird die festgelegte Größe überschritten, so wird eine neue Datei angelegt.

Anbindung an SQL-Datenbank

Diese Anbindungsart ist nötig, wenn Swyx die Einzelverbindungsinformationen in eine SQL-Datenbank aufgrund der rot umrahmten Option schreibt:

(Die Einstellungen in der Swyx Anlage sind hier zu finden: Starten Sie die SwyxWare Administration. Markieren Sie den SwyxServer und öffnen das Dialogfenster „Eigenschaften" über die rechte Maustaste.)

Tragen Sie in aurenz die Verbindungsinformationen zum Datenbank-Server ein (siehe auch separates Dokument "Datenaufnahme per SQL-Anbindung Swyx / NetPhone")
TCP Portinformationen: SQL-Standard: 1433 (von Swyx Analytics zu Swyxware)

Installation der Swyx Analytics

Hinweis: Die aurenz Analyse-Software wird für alle herstellerspezifischen Varianten (wie z. B. Swyx Analytics oder ONPA aurenz Analyse Tool) immer mit dem gleichen Installationsmedium installiert.

  • Die Software kann hier bezogen werden: https://www.aurenz.de/de/support/downloads.html (auf einer Swyx Hardware-Appliance sollte das Installationsmedium bereits vorhanden sein)

  • Melden Sie sich am Windows System mit einen Administrator-Benutzer an.

  • Entpacken Sie das heruntergeladene zip-Archiv und starten Setup.exe per Kontextmenü "als Administrator starten".

→ Folgen Sie dem Installations-Assistenten. Alle relevanten Punkte werden im Folgenden erklärt:

  • Wählen Sie bei der Produktauswahl "Swyx Produkt".
    Bei Swyx Analytics handelt es sich um das Produkt UC-Analytics welches speziell für die Swyx angepasst wurde und ausschließlich über Swyx vertrieben wird.

  • Wählen Sie als nächstes ob Sie eine Vollversion der Swyx Analytics installieren möchten oder eine allgemeine Trial Version. Wählen Sie "Swyx Analytics" für die Installation einer Vollversion, wenn:

    • Sie von Ihrem Partner einen Freischaltecode und Seriennummer erhalten haben

    • Swyx Analytics for VisualGroups installieren wollen

    • Sie eine Swyx Lizenz haben, die online über den Swyx Operator lizenziert ist (Kauflizenz oder Swx Flex Lizenz).

Möchten Sie die Software 60 Tage kostenfrei testen wählen Sie Swyx Analytics Trial.

  • Als nächstes bestätigen Sie bitte die Zielverzeichnisse oder passen diese bei Bedarf an.  Wählen Sie im Anschluss die die Sprach- und Länderkonfiguration an.

  • Startart der aurenz UC-Analytics Dienste:

    • Für eine Standardinstallation wird empfohlen, das Windows Dienste Konto zu nutzen.

    • Falls Besondere Berechtigungen für anbindung externer Systeme oder Ähnliches nötig ist, kann ein Kundenspezifischer Dienste-User genutzt werden.

      • Über den Button "Anleitung für Installation als Service" erhalten Sie eine detaillierte Anleitung zur Erstellung des Benutzers.

  • Bestätigen Sie nun die Zusammenfassung der Installationsparameter und die Dateien werden kopiert. 

 

  • Windows-Sicherheitsmeldungen bestätigen:

    • Wählen Sie "Zugriff zulassen", falls diese oder eine ähnliche Meldung erscheint. Dies ist für die Funktion der Software nötig.

  • Nachdem die Dateien kopiert wurden startet der Konfigurationsprozess für die Ersteinrichtung: Das Programm wird im ersten Schritt die Lizenzierungsart der Swyx Lizenz ermitteln. Geben Sie dazu die Zugangsdaten zum SwyxWare Server an ( es muss ein Swyx User mit Systemadministrator-Rechte sein). Über verschiedene APIs des SwyxWare Servers wird nun ermittelt, ob es sich um eine Swyx Online Lizenz (Swyx Operator Kauflizenz, SwyxFlex Mietlizenz) handelt oder ob es sich um eine Swyx offline Kauflizenz (Lizenzdatei, Lizenzcodes) handelt. Mit Klick auf "Konfiguration abfragen" können Sie die Verbindung testen und die Lizenzierungsart wird Ihnen im Feld "SwyxWare Type" angezeigt. Es gibt zwei Lizenzierungsarten:

Online Kauf-Lizenz (Operator):

  

Diese Art der Lizenzierung benötigt keine manuelle Lizenzaktivierung der SwyxAnalytics über eine aurenz Seriennummer/Freischaltcode. Die Lizenzaktivierung erfolgt automatisch wenn im Swyx Operator zu Ihrer Swyx Lizenz das Feature "Swyx Analytics by aurenz" aktiviert ist oder wenn im Swyx Operator die "VisualGroups Enhanced inkl. Analytics" aktiviert ist. Die Lizenz wird dann automatisch im aurenz Lizenzserver angelegt (Internetverbindung muss möglich sein!). 

Offline Kauf Lizenz:

  

Bei einer offline Lizenzierung der Swyx muss die Lizenzaktivierung der Swyx Analytics über Seriennummer und Freischaltcode erfolgen. In diesem Fall erscheint dann im nächsten Fenster die Abfrage von Seriennummer und FSC. Bitte entnehmen Sie diese aus Ihrem Lieferschein bzw. den Lizenzdokumenten. Besitzen Sie keine Seriennummer und Freichaltcode, haben aber in der Swyx die "VisualGroups Enhanced incl. Analytics" lizenziert, dann können Sie auch die Produktvariante "Swyx Analytics for VisualGroups" installieren. Sie können damit die VisualGroups auswerten, haben aber keine weiteren Statistiken und kein Accounting. Wie bei der Online Lizenzierung wird in diesem Fall eine Lizenz über den aurenz Lizenzserver automatisch angelegt und übermittelt (Internetverbindung muss möglich sein!):

 

  • Abhängig von der ermittelten Lizenzierungsart wird eine Zusammenfassung Ihrer freigeschalteten Features angezeigt. Bestätigen Sie diese  mit "Weiter" und die Lizenz ist angelegt.

  • Nachdem die Lizenz erstellt wurde richten als nächstes die Verbindung zu Ihrem E-Mail-Server ein, damit Sie Auswertungen, Analysen und Systembenachrichtigungen per E-Mail erhalten können. Die Einstellungen können später in den Swyx Analytics Grundeinstellungen angepasst werden.

  • Als nächstes müssen Sie die Datenquelle, also die Parameter zur Verbindung mit dem SwyxWare Server, einrichten. Die Einrichtung einer Verbindung zum SwyxWare Server kann auch nachträglich und unabhängig vom Installationsprozess über das Modul Datenaufnahme erfolgen. Details dazu sind deshalb losgelöst von der Installationsanleitung im nächsten Kapitel beschrieben. 

Konfigurations-Wizard für die SwyxWare-Anbindung

Es folgt die Angabe, wie die Swyx Telefonanlage die Gesprächsdaten speichert. Dies wurde in #VorbSwyxWareServer #VorbSwyxWareServer bereits vorbereitet.

Swyx mit online Lizenzierung

Bei einer SwyxWare mit online Lizenzierung (Swyx Flex oder Swyx Operator Lizenz) ist die Anschlussart "Management API" fest vorgegeben und kann nicht geändert werden. Bei dieser Lizenzierung kann auch nur eine Datenquelle angelegt werden. Bitte konfigurieren Sie über das Swyx Control Center den SwyxWare Server so, dass die CDRs in der "internen Datenbank" abgelegt werden. 

  • Geben Sie hier die IP-Adresse oder den Servernamen, sowie einen SwyxWare-Benutzer mit dem Profil „System Administrator" ein.

  • Der SwyxWare-Benutzer sollte sich über die Swyx/Netphone anmelden und nicht über das Windows-Konto:

  • Rufnummernzuordnung zu Trunk/Gateway

    • WICHTIG:

      • Hier müssen die oder der Trunk(s) des jeweiligen Standorts angegeben werden, die in den CDR-Datensätzen auftauchen und ausgewertet werden sollen.

      • Zu den Trunks muss die zugehörige Kopfnummer zwingend angegeben werden. Die Kopfnummer beinhaltet keine Durchwahlen!

      • Falls die Trunks / Kopfnummern nicht richtig angegeben werden, landen diese Gespräche in der Fehler-Nebenstelle „9999999".
        Wählen Sie in der Liste "Gateway" die ausgelesenen Objekte per DropDown Menü aus.

 

  • Teilnehmerzuordnung

    • WICHTIG: Die Zuordnung der Nebenstelle nach Namen oder Rufnummer spielt eine elementare Rolle bei den Auswertungen und den zugrunde liegenden Daten sowie bei der Lizenzierung.

      1. Wenn Sie nach Namen auswerten, werden grundsätzlich alle Rufnummern einer Person in einer Nebenstelle vereint. Ändert sich der Name einer Person, wird ab dem Zeitpunkt des nächsten Anrufs auch eine neue Nebenstelle angelegt. Jeder neue oder geänderte Namen benötigt eine Lizenz.

      2. Wenn Sie nach Rufnummer auswerten, wird für jede Rufnummer eine Nebenstelle angelegt, unabhängig davon, wem diese Rufnummer zugeordnet ist. Jede Rufnummer benötigt in diesem Fall eine Lizenz.

  • Import-Pfad

    • Wie bereits oben erwähnt, muss der Windows-Dienste-Benutzer über Zugriff auf dieses Verzeichnis bzw. die Freigabe verfügen, damit die Daten eingelesen werden können.
      Alternativ kann ein spezieller Windows-Benutzer angegeben werden, welcher Zugriff auf das Verzeichnis bzw. die Freigabe hat.

    • Der Test Button ist im Assistenten ausgegraut, da die Dienste die den Zugriff erledigen, erst nach Abschluss des Assistenten installiert werde. Testen SIe den Zugriff später in der Swyx Analytics Administration in der Datenquelle.

 

  • Sammelgruppen-Konfiguration

    • WICHTIG: Die Konfiguration der Sammelgruppen sollte bereits bei der Installation durchgeführt werden, damit die Gesprächsdaten der Sammelgruppen von Anfang an richtig zugeordnet und analysiert werden können. 

  • Sammelgruppe einrichten

    • WICHTIG: In der Regel, sollten Sie in der ersten Spalte einen Namen auswählen, daraufhin wird die Gruppen-Kennung zugeordnet.
      In der dritten Spalte muss in den meisten Fällen ein CallRouting-Teilnehmer händisch eingetragen oder ausgewählt werden, damit die Software den Anfangspunkt des Anrufs nachvollziehen kann. Weitere Informationen finden Sie in der dieser Anleitung oder im Kapitel über die Registerkarte "Sammelgruppen".

Weitere Parameter

  • Amtsholungsziffer für Privatgespräche (in Kombination mit Projektkennziffern = PIN-Gespräche):

Hier werden die Amtsholungsziffern für Privatgespräche eingetragen falls genutzt (siehe SwyxWare Administration – Standorte).

  • Name von Konferenzen:

Das Benutzerkonto für den SwyxKonferenz-Manager wird bei Installation der SwyxWare über den SwyxWare-Konfigurationsassistenten automatisch eingerichtet. Der an dieser Stelle eingetragene Name für den Konferenz-Benutzer kann über die SwyxWare-Administration nicht mehr geändert werden. Tragen Sie den verwendeten Benutzernamen (Default = Konferenz) unter „Namen von Konferenzen" ein. Mit den hier eingetragenen Bezeichnungen, wird in den CDRs festgestellt, ob es sich um Konferenzgespräche handelt.

  • Umsetzung MobileExtensionManager / Nst (MobileExtensionManager=Nst):

Das Benutzerkonto für den Mobile Extension-Manager (MEM) wird bei Installation der SwyxWare unter der Bezeichnung MobileExtensionManager automatisch eingerichtet. Der vorbelegte Name kann über die SwyxWare-Administration nicht geändert werden. Bei Verwendung der Funktion in der SwyxWare muss der Teilnehmer aktiviert und eine Rufnummer zugewiesen werden. Die Bezeichnung „MobileExtensionManager" wird bei Nutzung der Mobility-Funktion in den CDRs verwendet. Tragen Sie MobileExtensionManager= mit der in Ihrer SwyyWare zugeordneten Rufnummer ein.

Pfad der CDR-Datei eintragen

Achtung: Geben Sie den Dateinamen bitte in der Form cdr*.txt an. Swyx Analytics liest beim Abruf der Datei(en) alle noch nicht verarbeitete Datensätze der Dateien ensprechend der Angabe (z.B. “CDR\cdr*” in die Datenbank ein.


Der Abruf wird standardmäßig im Kontext des Dienste-Benutzers “Local Service” des Windows Dienstes “UC-Analytics Datenaufnahme” erledigt. Sollten andere Rechte für den Zugriff auf die lokale HDD oder auch eine Freigabe per UNC-Pfad nötig sein, kann optional ein dedizierter Benutzer angegeben werden. Beachten Sie, dass der Test-Button erst im Nachgang wenn auch die Dienste installiert und die Installation komplett abgeschlossen ist, benutzt werden kann (Swyx-Analytics Addministration → Datenquellen bearbeiten)

Intervall der Datenabholung

  • Standverbindung – Neue Datensätze werden sofort verarbeitet.

  • Stündliche Datenabholung – Neue Datensätze werden jede Stunde abgeholt.

  • Tägliche Datenabholung – Neue Datensätze werden einmal täglich um 22:00 Uhr abgeholt.

  • Damit ist die Einrichtung der Datenquelle über den Konfigurations-Wizard abgeschlossen.


ACHTUNG
Anpassungen der über den Wizard vorgenommenen, sowie zusätzliche optionale Einstellungen zu „Relevanten Nebenstellen" und zur „Sammelanschlüssen", können direkt in der Datenaufnahme durchgeführt werden.

Einstellen der Datenaufnahme / Datenquelle über die Konfigurationsoberfläche

Wurde die Datenquelle anhand des Assistenten bereits korrekt konfiguriert, ist eine separate Einrichtung der Datenquelle nicht erforderlich. Alle getätigten Einstellungen wie auch erweiterte Optionen können im Nachgang eingesehen und nachkonfiguriert werden.

Öffnen sie die Datenaufnahme mit Doppelklick auf das Icon. oder alternativ über das Startmenü im Ordner „Aurenz-Software“.

Über den Menüpunkt „Telefonanlage" -> „Einstellen" legen Sie das genutzte Telefonsystem fest. Sofern dies nicht bereits während der Installation von Swyx Analytics geschehen ist, wählen Sie auf der linken Seite „Neu" und folgen Sie den Anweisungen des Kapitels „Konfigurations-Wizard für die SwyxWare-Anbindung über Dateiimport“.

Registerkarte „Allgemein"

Diese Registerkarte ermöglicht die Eingabe einer kundenspezifischen Bezeichnung für die SwyxWare, die zugeordnete Datenaufnahme ist vorbelegt (Knotenname) und muss nicht geändert werden.
 

Registerkarte „Kommunikationssystem"

Diese Registerkarte dient der Festlegung des Standortes des Telefonsystems sowie des genutzten Netzanbieters, welcher zur Preisberechnung der einzelnen Telefonate herangezogen wird.
 

ACHTUNG

  • Zur Erkennung der internen/externen Rufnummern und damit der Gesprächsrichtung, müssen die externen Trunks bekannt gegeben werden. Dazu sind die Namen der Gateways (Trunks) je Telefonanlage unter SwyxWare auslesen hinzuzufügen und zwingend die Amtskopfnummern einzutragen. Namen der Trunks, werden im CDR aus den Feldern „OriginationDevice" und „DestinationDevice" entnommen.

  • Trunks können über „Telefonanlage" unterschiedlichen Standorten (Vorwahlen) zugeordnet werden und je Standort lässt sich ein eigener Netzanbietertarif zuordnen.

  • Sofern die Gesprächsdaten einer anderen eigenständigen SwyxWare-Installation verarbeitet werden sollen, muss eine zusätzliche Datenquelle mit entsprechenden Einstellungen angelegt werden.

Registerkarte „Zeitfenster"

Über diese Registerkarte legen Sie fest, an welchen Wochentagen und zu welchen Zeiten die Daten aus der SwyxWare übertragen werden sollen.
 

An dieser Stelle kann die im Wizard getroffene Festlegung für die Datenabholung bei Bedarf verändert werden:

  • Standverbindung – Neue Datensätze werden sofort verarbeitet.

  • Stündliche Datenabholung – Neue Datensätze werden jede Stunde abgeholt.

  • Tägliche Datenabholung – Neue Datensätze werden einmal täglich um 22:00 Uhr abgeholt


Es lassen sich ganze Tage (Bsp. Wochenenden) aussparen, oder bis zu 24 Intervalle je Zeitfenster (von–bis) einstellen. Über die beiden täglichen Zeitfenster (von-bis) kann die Datenabholung zu bestimmten Uhrzeiten unterbunden werden.

Registerkarte "Nebenstellen"

Auf dieser Karte kann eine Liste der zu verarbeitenden oder nicht zu verarbeitenden „Relevanten Nebenstellen" angelegt werden. Die Einstellungen wirken sich auf die von Swyx Analytics genutzten Lizenzen aus.

Mit der in diesem Screenshot gewählten Einstellung wird die Verarbeitung nicht eingeschränkt!
Achtung: Die hier vorzunehmenden Einstellungen sind abhängig von der gewählten Art der Speicherung von Gesprächsdaten (entweder unter dem Namen oder der Rufnummer des SwyxWare Benutzers).

  • Eingegebene Nebenstellen nicht verarbeiten (Negativliste): Für hier, je nach gewählter Speicherung, eingetragenen Nebenstellen oder Namen werden keinerlei Daten gespeichert. Es können also Benutzer der SwyxWare ausgenommen werden, für die keine Speicherung gewünscht oder erforderlich ist. Datensätze in den CDRs für die betroffenen Nebenstellen werden bei der Datenabholung verworfen.

  • Nur die eingegebenen Nebenstellen verarbeiten (Positivliste): Nur die die hier, je nach gewählter Speicherung, eingetragenen Nebenstellen oder Namen werden verarbeitet und gespeichert. Es können Benutzer der SwyxWare eingetragen werden, für die eine Speicherung gewünscht oder erforderlich ist. Datensätze in den CDRs für alle nicht eingetragenen Nebenstellen werden verworfen.

  • Bei eingestellter Speicherung unter der Rufnummer: Es müssen alle Durchwahlnummern der Mitarbeiter, Sammelanschlüsse, Systembenutzer wie Zentrale, Konferenzräume, MobileExtensionManager und Call Routing Teilnehmer berücksichtigt werden.

  • Bei eingestellter Speicherung unter dem Namen: Es müssen die Namen der Mitarbeiter, Bezeichnungen der Sammelanschlüsse und Systembenutzer wie Zentrale, Konferenz, MobileExtensionManager und Call Routing Teilnehmer berücksichtigt werden.

Beispiele:

Speicherung unter dem Namen                             Speicherung unter der Rufnummer

Registerkarte „Verzeichnis scannen

Auf dieser Registerkarte legen Sie den Pfadnamen zur Importdatei (CDR) fest, sofern das nicht bereits während der Installation über den Wizard geschehen ist (nur verfügbar bei Anschaltung über Dateifreigabe).

Geben Sie den Dateinamen in der Form cdr*.txt an. Swyx Analytics liest beim Abruf der Datei(en) alle noch nicht verarbeitete Datensätze der Dateien mit der Bezeichnung cdr\[lfd.Nr.\].txt_ in die Datenbank ein.

Registerkarte „SwyxWare"

Für die Kommunikation mit der SwyxWare werden hier die speziellen Parameter eingetragen. Die gezeigten Werte sind Beispieleinstellungen.

  • SwyxWare Server / Version: Tragen Sie die IP-Adresse oder den FQDN des SwyxWare Servers ein und wählen Ihre aktuelle SwyxWare Version. Swyx Analytics überprüft vor jeder Datenabholung die Software-Version der SwyxWare (Bsp. Version 13.20).

  • Username / Passwort: Tragen einen SwyxWare-Benutzer ein, der innerhalb der SwyxWare Administrationsprofile das Recht „System-Administrator" oder „Backoffice-Administrator" hat. Der Benutzer wird benötigt um Daten wie SwyxWare Version, Trunk-Gruppen und das Telefonbuch aus dem Swyx Config Data Store (CDS) auszulesen.

  • Die Teilnehmerzuordnung bestimmt, ob der Name oder die interne Nummer der Swyx-CDRs in aurenz Swyx Analytics verarbeitet werden.

  • OPTIONAL: Amtsholungsziffer für Privatgespräche (in Kombination mit Projektkennziffern = PIN-Gespräche): Hier werden die Amtsholungsziffern für Privatgespräche eingetragen falls genutzt (siehe SwyxWare Administration – Standorte).

  • OPTIONAL: Name von Konferenzen: Das Benutzerkonto für den SwyxKonferenz-Manager wird bei Installation der SwyxWare über den SwyxWare-Konfigurationsassistenten automatisch eingerichtet. Der an dieser Stelle eingetragene Name für den Konferenz-Benutzer kann über die SwyxWare-Administration nicht mehr geändert werden. Tragen Sie den verwendeten Benutzernamen (Default = Konferenz) unter „Namen von Konferenzen" ein. Mit den hier eingetragenen Bezeichnungen, wird in den CDRs festgestellt, ob es sich um Konferenzgespräche handelt.

  • OPTIONAL: Umsetzung MobileExtensionManager / Nst (MobileExtensionManager=Nst): Das Benutzerkonto für den Mobile Extension-Manager (MEM) wird bei Installation der SwyxWare unter der Bezeichnung MobileExtensionManager automatisch eingerichtet. Der vorbelegte Name kann über die SwyxWare-Administration nicht geändert werden. Bei Verwendung der Funktion in der SwyxWare muss der Teilnehmer aktiviert und eine Rufnummer zugewiesen werden. Die Bezeichnung „MobileExtensionManager" wird bei Nutzung der Mobility-Funktion in den CDRs verwendet. Tragen Sie MobileExtensionManager= mit der in Ihrer SwyyWare zugeordneten Rufnummer ein.

  • OPTIONAL: Name des Voicemail Call Routing Teilnehmer: Geben Sie einen oder mehrere Namen (mit Semikolon getrennt) der Call Routing Teilnehmer ein, die direkt auf Voicemail weiterleiten. Bitte beachten Sie, dass dies dedizierte Call-Routing Teilnehmer sein müssen, die selbst keine Gespräche annehmen oder auf andere Teilnehmer umleiten.

Registerkarte „Sammelgruppen"

OPTIONAL: Es können Angaben zu in der Swyx konfigurierte Sammelgruppen gemacht werden. → Siehe auch

Achtung: Nehmen Sie die notwendigen Einstellungen vor der ersten Datenabholung vor!

Die Sammelgruppen Analysen werten Anrufe auf Sammelanschlüsse der SwyxWare und deren Mitglieder aus.


Da bei der Abholung der Daten über die Datenquelle die CDRs bereits interpretiert werden, ist es wichtig die Sammelgruppen direkt über die Datenaufnahme oder in Swyx Analytics einzurichten und die entsprechende Option bei der Verarbeitungslogik zu setzen, bevor die CDRs über die Datenaufnahme abgeholt werden.
Im Folgenden wird für Sammelanschlussteilnehmer der Begriff Agenten oder Agentennebenstellen verwendet.

  • Gruppenname: Der eingetragene Gruppenname wird bei Sammelgruppen Analysen angezeigt und in die Ausdrucke übernommen.

  • Gruppenkennung: Tragen Sie abhängig von der eingestellten Teilnehmerzuordnung in der Datenquelle, entweder die Rufnummer oder den Namen des Sammelanschlusses aus der SwyxWare ein.

  • Zusätzliche Kennungen: Sollten die Anrufe auf den Sammelanschluss über einen oder mehrere Call Routing-Teilnehmer mit hinterlegtem Call Routing-Script erfolgen, tragen Sie abhängig von der eingestellten Teilnehmerzuordnung in der Datenquelle, entweder die Rufnummer oder Name des verwendeten Call Routing-Teilnehmers durch Komma getrennt ein.

  • Agenten: Das Feld wird nur dann angezeigt, wenn sie den INI-Key StatHP2Direktanrufe= in der Datei Appsettings.INI verwenden (siehe unten). Tragen Sie in das Feld abhängig von der eingestellten Teilnehmerzuordnung in der Datenquelle, entweder Rufnummern oder Namen der Agentennebenstellen durch Komma getrennt ein.

  • E-Mail Teamleiter: Die E-Mail Adresse des Teamleiters ist relevant bei der Vorschriftendefinition in Swyx Analytics. Hier können mehrere Sammelgruppen über eine Vorschrift ausgewertet werden, wobei jeweils das PDF an den entsprechenden Teamleiter verschickt wird.

INI-Key für die Umschaltung der Verarbeitungslogik

Über einen INI-Key kann die Verarbeitungslogik bzgl. der Sammelgruppen Analysen umgeschaltet werden. Die gewünschte Einstellung sollte vor der ersten Datenabholung durchgeführt werden.

StatHP2Direktanrufe=

Ohne den INI-Key (Default) werden direkte Anrufe auf einen unter Agentennebenstellen eingetragenen Sammelanschlussteilnehmer nicht dem Sammelanschluss zugeordnet und nicht in den Sammelanschluss Analysen ausgewiesen. In der Agentenauswertung erscheinen diese Anrufe als Direktanruf.
Mit dem INI-Key, werden direkte Anrufe auf Agentennebenstellen deren Sammelgruppe zugeteilt, also in den Analysen auch als Anrufe auf die Sammelgruppen gewertet. Tragen Sie im Bedarfsfall den INI-Key in die Datei appsettings.INI im Unterverzeichnis \System Ihrer Swyx Analytics Installation ein. Nachfolgend können die Nebenstellen aller Agenten der Sammelgruppe eingetragen werden.
Ohne manuelle Einträge baut sich bei Anrufen auf die Sammelanschlüsse und Rufannahme durch die Agenten diese Liste über die Informationen in den CDRs automatisch auf.


Registerkarte „Datenbank" (Nur verfügbar bei der Anbindungsart “Anbindung an SQL-Datenbank“)

Hier können die Verbindungsdaten zum MS SLQDatenbank-Server mit den CDR Daten ein (nur verfügbar bei Anbindung über SQL-Datenbank).
Greifen Sie zur Einrichtung aus dem separaten Dokument „Datenaufnahme per SQL-Anbindung Swyx / NetPhone“.

SQL Authentifizierung:
 


Integrierte Authentifizierung:

Bei der Integrierten Authentifizierung werden die Anmeldeinformationen über die der Dienst „UC-Analytics Datenaufnahme" gestartet wird, für die Anmeldung am SQL Server genutzt.

Test der Installation

Starten Sie die Swyx Analytics Datenaufnahme und führen Sie einige Testgespräche über die SwyxWare. Falls nicht bereits angezeigt, Öffnen Sie durch den Menüpunkt Telefonanlagen / Übersicht das Datenquellenübersichtsfenster.

Markieren Sie Ihre Telefonanlage und wählen Sie nun den Menüpunkt Telefonanlagen / Datensatzmonitor.

Klicken Sie in das Fenster Datenquellenübersicht, um dieses Fenster zum aktiven Fenster zu machen und wählen Sie jetzt den Menüpunkt Telefonanlagen / Verbinden.

Swyx Analytics holt jetzt die verfügbaren Gesprächsdaten ab.
Sie können die Übertragung mittels der beiden Monitorfenster überprüfen. Im Fenster Übersichtsmonitor wird die Übertragung der Daten angezeigt und im Fenster Datensatzmonitor deren Interpretation.

Optional: DynamicTeams

Mit dem Feature DynamicTeams lassen sich Sammelgruppen dynamisch und zentral erweitern, wie auch für die Sammelgruppenmitglieder Rufumleitungen eingesehen und konfiguriert werden können.

DynamicTeams Umfasst:

  • Teilnehmer können sich selbst per WebUI in eine Swyx-Gruppe ein- und ausbuchen.

  • Anruflisten, um verlorene Anrufe direkt bearbeiten zu können

  • direkte Ansicht des Präsens- und Gruppenstatus der Gruppenmitglieder

ACHTUNG: Die Bedienung erfolgt in der aurenz WebSuite oder direkt in einer im zugehörigen Telefonie-Client integrierten Website.

Vorbereitungen für die Konfiguration der DynamicTeams für Swyx

Telefonie-Client (SwyxIT! / NetPhone-Client) muss auf dem aurenz System installiert sein:
Um die Events der Statusänderungen vom Swyx- oder NetPhone-Server (UC-Server) zu erhalten, wird ein eigener Swyx/NetPhone User benötigt. Der Abrechnungsserver meldet sich mit diesem User am Telefonie-Client an.

  • Es wird ein dedizierter Benutzer des UC-Servers (Swyx-/NetPhone-Server) benötigt. Bitte legen Sie diesen inklusive einer internen Rufnummer an.

  • Auf dem mit der aurenz Software installierten System muss der Telefonie-Client installiert werden. Melden Sie sich nicht an dem Telefonie-Client an – er darf nur installiert sein.

  • Stellen Sie sicher, dass der dedizierte User ausschließlich auf dem aurenz-System für die DynamicTeams verwendet wird.

Web-Extension freigeben:
Im Programmverzeichnis der aurenz Software unter dem Ordner „Anbindung an Telefonanlagen/Swyx" befindet sich ein Skin (Oberflächendesign) in der die Bedienung der DynamicTeams als Web-Extension integriert ist. Wenn das aurenz System nicht auf dem Swyx-/NetPhone-Server läuft, muss die URL in der Web-Extension angepasst werden. Ersetzen Sie für die Aktion „Skin Laden" in der URL „http://%ActiveServerName%:8081/swyxit#username=%OwnName%" die Variable %ActiveServerName% durch den Servername oder IP-Adresse des Servers auf dem die Swyx Edition installiert ist.
Veröffentlichen Sie den Skin über die Administration des SwyxWare-Servers (Menü Eigenschaften/Dateien/Bearbeiten). Der Skin muss bei den Benutzern die DynamicTeams über den Telefonie Client bedienen sollen, zugeteilt werden.

Konfiguration für die Authentifizierung über die Web-Extension
Die Bedienung der DynamicTeams erfolgt über die aurenz WebSuite oder die oben beschriebene Web-Extension im Telefonie-Client. Für den Zugriff ist eine Authentifizierung notwendig.
Menüleiste: Datei > Programm einrichten > Grundeinstellungen > Webserver > Benutzer Authentifizierung > Swyx-Authentifizierung
Konfigurieren Sie in der aurenz Software den Punkt Swyx-Authentifizierung.
Sofern der Benutzername einem Swyx/NetPhone-Benutzer im UC-Server entspricht, werden bei diesem Anmeldeverfahren die Web-Anwender in der aurenz Software automatisch angelegt. Mit der Option „Passwort aus der Swyx entnehmen" können die Anmeldedaten (Benutzername und Passwort) der UC-Server-Benutzer verwendet werden. Mit der Option „Passwort lokal verwalten" muss der Benutzer beim ersten Login sein initiales Passwort, welches er per Mail zugesandt bekommt, ersetzen. Die Mailadresse wird dabei von korrespondierendem Swyx/NetPhone-Benutzer übernommen.

136324
Nach dem ersten Login wird der Anwender automatisch angelegt. Die Liste der Anwender zur Kontrolle finden Sie hier:
Menüleiste: Einrichten > Anwender

Einrichtung der DynamicTeams für Swyx

Beim ersten Start des aurenz-Systems wird der Assistent für die Konfiguration der DynamicTeams automatisch gestartet.
136319
Sämtliche Einstellungen die hier beschrieben sind erreichen Sie nach der Ersteinrichtung hier:
Menüleiste: DynamicTeams / Agentenberechtigung verwalten

DCOM-Komponente zur Kommunikation mit dem UC-Server konfigurieren:
Die aurenz-Software sollte als Dienst unter einem eigenen Windows Benutzerkonto laufen. Nun muss für die DCOM-Komponente CLMgr der SwyxIt!/NetPhone-Client definiert werden, unter welchem Windows-Benutzerkonto diese Komponente auf dem Abrechnungsserver gestartet werden soll. Wird dies versäumt, so ist ein Ein-/ und Ausbuchen von Teilnehmern bzw. die Anzeige vom Agentenstatus nicht zuverlässig möglich.
136320
Bei Klick auf "SwyxIt! Installation prüfen" werden die entsprechenden DCOM Einstellungen automatisch vorgenommen und geprüft. Der Status wird Ihnen anschließend angezeigt:

Wenn Sie die DCOM Einstellungen manuell vornehmen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Starten Sie die Verwaltungskonsole Komponentendienste mit administrativen Rechten, indem Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten starten und den Befehl dcomcnfg aufrufen. Navigieren Sie zu "Konsolenstamm > Komponentendienste > Computer > Arbeitsplatz > DCOM-Konfiguration > CLMgr". Bei "CLMgr" die "Eigenschaften" aufrufen und unter "Identität" die Option "Der Benutzter, der die Anwendung startet" eingeben.

ACHTUNG:  Der Benutzer der für die aurenz Dienste verwendet wird, muss entweder der System-Benutzer "lokaler Dienst" oder Mitglied der lokalen Administratoren-Gruppe sein, oder im Register Sicherheit in den „Start- und Aktivierungs-berechtigungen" mit aufgenommen werden.
Falls diese Berechtigung fehlt, wird dieser Fehler mit der Meldung im Info Fenster protokolliert:

Beim Verbindungsaufbau zur SwyxWare ist es zu einem Fehler gekommen (Keine Verbindung zur SwyxWare!). Es können keine Events (über den Agentenstatus) empfangen werden.".

Bitte beachten Sie, dass SwyxIt! (bzw. alternativ "NetPhone Client") nicht zusätzlich manuell unter demselben Windows-Anwender gestartet werden darf unter dem auch der Dienst des Swyx Analytics Abrechnungsserver läuft, da sonst die Events nicht mehr verarbeitet werden können. Konfiguration der DynamicTeams

Die Gruppenberechtigung, d.h. welcher User sich bei welchen Gruppen einbuchen darf, muss hier festgelegt werden.
Menüpunkt: Sammelgruppenmanager / Agentenberechtigungen verwalten…

Auswahl des TK-Systems für die die DynamicTeams umgesetzt werden soll:
Die DynamicTeams können nur für einen UC-Server eingerichtet werden. Sind Mehrere für die Statistiken und die Gesprächsdatenerfassung angeschlossen, dann wählen Sie bitte hier die entsprechende Datenquelle und somit die Instanz aus, für die die DynamicTeams genutzt werden soll.

Für Swyx/NetPhone:
Bitte tragen Sie hier den dedizierten Swyx/NetPhone Benutzernamen ein, den das System für die Anmeldung am Telefonie-Client nutzen soll (siehe Vorbereitungen für die Konfiguration der DynamicTeams für SwyxWare / NetPhone. Das Ändern der Anmeldeinformationen kann bis zu einer Minute dauern.

Bedienung der DynamicTeams

Nachfolgend wird die Bedienung anhand des Softphone-Client von Swyx (SwyxIt!) gezeigt, der NetPhone-Client funktioniert gleich. Für Cisco Jabber ist die Bedienung ebenfalls exakt dieselbe. Je nach gewählten Authentifizierungsverfahren loggen Sie sich bitte mit dem Benutzername und Passwort des Benutzers aus dem UC-Server oder mit dem Benutzernamen des Benutzers aus dem UC-Server und einen separaten Passwort ein.

Gruppenzuordnung:
Die DynamicTeams lassen sich bequem über den SwyxIt!/NetPhone Client bzw. Jabber bedienen. Auf dem Register „Gruppenzuordnung" auf der Seite „Dyn.Teams" sind links alle Gruppen aufgelistet, bei denen der angemeldete User sich grundsätzlich einbuchen darf. Das Lämpchen rechts neben dem Gruppennamen signalisiert, bei welchen Gruppen der User gerade eingebucht ist. Blau bedeutet eingebucht, Grau bedeutet ausgebucht. Befindet sich nur noch ein freier User in der Gruppe, so wird das mit einem gelben Warndreieck signalisiert. Befindet sich kein freier User in der Gruppe, dann wird dies durch ein rotes Warndreieck signalisiert.

Auf der rechten Seite werden die berechtigten User der selektierten Gruppe angezeigt. Das Statussymbol bei den Usern entspricht dem Präsenz-Status des Users im UC-Server (erreichbar, abwesend, nicht stören, abgemeldet). Hieran kann man erkennen, wie viele User im Moment frei sind und Gespräche annehmen können. User, die nicht in der Gruppe eingebucht sind, werden grau markiert und das Lämpchen rechts neben dem Username wird ebenfalls Grau angezeigt. Eingebuchte User sind weiß markiert und deren Lämpchen ist Blau.
Über Kontextmenü bei dem jeweiligen User, kann dieser in die Gruppe eingebucht oder ausgebucht werden. Teamleiter, erkennbar an den gelben Krönchen, können das Ein-/Ausbuchen auch für andere User vornehmen. Nicht-Teamleiter können dies nur für sich selbst tun.
Anrufliste:
In dem Register „Anrufliste" werden verlorene Anrufe angezeigt und zwar nur die, die über die Gruppe kamen (Spalte „Sammelgruppe"). Damit nun nicht mehrere User denselben verlorenen Anruf zurückrufen, wird zu jedem Anruf ein Rückruf-Status (unbeantwortet, in Bearbeitung, erledigt) verwaltet. Wird ein Anrufer direkt aus der Liste zurückgerufen, dann wird der Status in Bearbeitung gesetzt. Somit kann verhindert werden, dass mehrere User einen Anruf zurückrufen. Der Status „erledigt" muss dann der entsprechende User manuell setzen.

Bitte beachten Sie, dass die Sammelgruppen im Programm vor Einlesen der Gesprächsdaten bekannt gegeben werden müssen. Sonst ist eine Zuordnung der Verbindungsdaten zu den Gruppen nicht möglich. Bitte konfigurieren Sie dazu die Gruppen hier:
Menüleiste: Datei > Programm einrichten > Sammelgruppen > Sammelgruppe einrichten
Buchungsjournal:
Im Buchungsjournal sind sämtliche Ein-/ und Ausbuchen protokoliert. In der Spalte „Gebucht von" kann nachvollzogen werden, durch wen die Buchung erfolgte. Der Eintrag „System (Sync aus …)" wird gesetzt, wenn der Status der Gruppenzuordnung aus dem TK-System übernommen wurde. Z.B. es wurde ein User einer Gruppe in der Administrationsoberfläche des TK-Systems direkt zugeordnet. Dieser wird dann, wenn man im Abrechnungsserver im Dialog „DynamicTeams einrichten" auf den Button „Aktualisieren" klickt, aus dem TK-System übernommen.

Optional: Zusätzliche Einstellungen für Hotel/Care

Für die Berechtigungsumschaltung in der SwyxWare werden die Profile der Teilnehmer umgeschaltet. Hierzu können die bereits in der SwyxWare vorhandenen Profile oder neu angelegte Profile verwendet werden.
Es muss für die Berechtigungsumschaltung ein Profil geben, welches nach extern telefonieren darf (z.B.: „Keine Rufbeschränkung") und ein Profil, welches nur interne Gespräche zulässt (z.B.: „Interne Rufe").

Berechtigungsumschaltung

Wie oben bereits erwähnt, werden für die Berechtigungsumschaltung die Profile der Teilnehmer in der SwyxWare geändert. Dazu muss in der Datenquelle festgelegt werden, welches Profil für „berechtigte" Teilnehmer (d.h. Gäste/Patienten, welche nach extern telefonieren dürfen) und welches für „gesperrte" Teilnehmer (d.h. Gäste/Patienten, welche nur intern telefonieren dürfen) verwendet werden soll. Dies erfolgt im Register „Hotel" bzw. „Care".
Die in der SwyxWare verwendeten Profile werden aus der SwyxWare ausgelesen und zur Auswahl angeboten. Hierzu müssen die Zugangsdaten auf dem Register „SwyxWare" stimmen, da sonst die Profile nicht ausgelesen werden können.
Können die Profile nicht ausgelesen werden, so sind die Auswahlfelder für die Profile gesperrt (d.h. es kann keine Auswahl erfolgen). Sie müssen dann im Register „SwyxWare" die korrekten Zugangsdaten zur SwyxWare eintragen.
Können die Profile ausgelesen werden, so können Sie die gewünschten Profile auswählen.
 

Kopfnummer für Rufnummernmitnahme

Handelt es sich um eine „Care"-Installation, so wird normalerweise die Rufnummernmitnahme verwendet (Anmerkung: Dies wird in den Grundeinstellungen im Register „Rufnummernmitnahme" festgelegt). Hierbei geht es darum, dass ein Patient eine „virtuelle" Rufnummer bekommt unter welcher der Patient von extern zu erreichen ist, egal an welchem „physikalischen" Telefon der Patient angemeldet ist.
WICHTIG: In der Datenquelle muss im Register „SwyxWare" die Einstellung „Teilnehmerzuordnung im CDR auf Basis der Rufnummer" gewählt werden.

Die „virtuellen" Rufnummern werden in der SwyWare so verwendet, dass eine „Öffentliche" Rufnummer zu der „Internen" Rufnummer zugeordnet wird.
In den Grundeinstellungen legen Sie die zu verwendenden „virtuellen" Rufnummern fest. Hier werden nur die Nebenstellen (ohne die Kopfnummer) eingetragen.
WICHTIG: Die „virtuellen" Rufnummern dürfen sich NICHT mit den „physikalischen" Rufnummern überschneiden)

Um die „Öffentliche" Rufnummer bilden zu können, muss die Kopfnummer bekannt sein. Diese ist im Register „Care" festzulegen.

Anhang

Einrichten der Dienst/Privat-Kennzeichnung

Möchten Sie in Swyx Analytics eine Unterscheidung nach Dienst/Privatgesprächen vornehmen, sehen Sie in den folgenden Abbildungen, wie außer der Amtsholung anhand der Ziffer 0 für Dienstgespräche, die Amtsholung mit Hilfe der Ziffern 9 für Privatgespräche konfiguriert werden kann. Diese wird von UC Analytics bei der Einrichtung automatisch ausgelesen.


Zusätzliche Kennziffern für die Amtsholung können Semikolon-getrennt hinzugefügt werden. Welche Amtsholung für die Gesprächsart Privat verwendet wird, muss in den Einstellungen der Swyx Analytics Datenaufnahme festgelegt werden (siehe Kapitel 4.6).

Verwendung von Projektkennziffern

Für die Speicherung von Gesprächen als Projekt (Dienst) oder PIN-Gespräch (Privat) innerhalb Swyx Analytics, lassen sich seitens der SwyxWare Projektkennziffern verwenden. Eine Projektkennziffer wird vor der Amtsholung und Zielrufnummer gewählt, wobei Projektkennziffern grundsätzlich mit * beginnen und mit # abgeschlossen werden.
Bei Verwendung von Projektkennziffern wird je nach erkannter Amtsholung das Gespräch als Projektgespräch (Dienst) oder PIN-Gespräch (Privat) in Swyx Analytics gespeichert, sofern Sie die Gesprächsarten in den Grundeinstellungen aktiviert haben. Auf diese Weise lassen sich Gespräche unabhängig von der jeweils benutzen Nebenstelle abhängig von der verwendeten Projektkennziffer und Amtsholung entweder einem dienstlichen Projekt zuordnen, oder als privates PIN-Gespräch einem einzelnen Mitarbeiter.

Beispiele für gewählte Rufnummern (Amtsholung 0 = Dienst / 9=Privat) und deren Klassifizierung in Swyx Analytics:

<Amtsholung 0><Zielrufnummer> = Dienstgespräch
0070211234567
<Amtsholung 9><Zielrufnummer> = Privatgespräch (Bezogen auf die genutzte Nebenstelle)
9070211234567
<*Projektkennziffer#><Amtsholung 0><Zielrufnummer> = Projektgespräch
*1234#0070211234567
<*Projektkennziffer#><Amtsholung 9><Zielrufnummer> = PIN-Gespräch
*1234#9070211234567
<*Projektkennziffer#><kanonische Nummer> = immer Projektgespräch
*1234#+4970211234567
<*Projektkennziffer#><Trunk-Gruppen-Präfix><kanonische Nummer> = immer Projektgespräch
1234#*34#+4970211234567

Achtung: Bekannte Einschränkungen:

  • Zielrufnummern (zum Beispiel über die SwyxIt! Wählhilfe im E.164-Format (kanonische Nummer) gewählt) werden grundsätzlich als Dienst- oder ggf. in Verbindung mit einer Projektnummer als Projektgespräch im Swyx Analytics gespeichert. Eine Auswahl der Amtsholung für Dienst/Privat wird bei Rufnummern im E.164-Format von der SwyxWare nicht unterstützt. Folglich ist in Swyx Analytics keine Differenzierung zwischen Dienst/Projekt und Privat/PIN möglich.

  • In der SwyxWare lassen sich Amtsleitungsbündel mit einem Trunk-Gruppen-Präfix gezielt belegen. Da die hierbei verwendeten Präfixe nicht im Datensatz (CDR) erscheinen, lassen sich damit auch keine unterschiedlichen Gesprächsarten (Dienst/Privat je nach Präfix) in Swyx Analytics speichern.

Verwendung von Rufnummernersetzungen in der SwyxWare

Abhängig von den Leistungsmerkmalen des ISDN-Anschlusses (CLIP/CLIP no screening) gibt es mehrere Möglichkeiten in der SwyxWare, alternative Rufnummern (Durchwahlen) zum Zielteilnehmer zu signalisieren. Das kann zum Beispiel dazu dienen, den Zielteilnehmern immer die Durchwahl -0 der Zentrale zu übermitteln.

Achtung: Bei Verwendung der "Alternativen Rufnummern" der Benutzer, oder der abweichenden "Rufnummernsignalisierung" in den Eigenschaften des Trunks, werden die hierbei eingetragenen Rufnummern sowohl zum Zielteilnehmer signalisiert als auch als OriginationNumber in den CallDetailRecord (CDR) eingetragen.


Bei Verwendung dieser Einstellungen können die Gespräche in Swyx Analytics nicht mehr der rufenden Nebenstelle zugeordnet werden!

Alternative:
Verwenden Sie für Rufnummernersetzungen stattdessen unter den Eigenschaften der Trunk-Gruppe auf
dem Register Profil die Spezielle Rufnummernersetzung. Nehmen Sie dort in der Rubrik Ausgehende
Anrufernummer die Ersetzungen(en) für einzelne oder alle Nebenstellen vor.

Nur mit dieser Einstellungsvariante wird im CallDetailRecord (CDR) die anrufende Nebenstelle als
OriginationNumber gespeichert und dem Zielteilnehmer die Ersetzung signalisiert!

© aurenz GmbH 2022